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Schirmherrin: Brigitte Zypries, Bundesministerin der Justiz a.D.

RECHT WÜRDE HELFEN

will Strafverfahren für Verletzte von Gewalt- und Sexualstraftaten positiv verändern.
Zu diesem Zweck bildet das Institut für Opferschutz im Strafverfahren e.V. Psychosoziale Prozessbegleiter_innen aus. Fachkompetent und umfassend begleiten sie Kinder, Jugendliche und traumatisierte Erwachsene, darunter auch Opfer von Menschenhandel und Menschen mit Beeinträchtigung, in solchen Verfahren.

Gerichtsmodell der Prozessbegleitung Schleswig-Holstein / © Staatsanwaltschaft Flensburg

"Hauptbelastungszeuginnen und -zeugen tragen im doppelten Wortsinn die Hauptbelastung des Verfahrens. Sexuell missbrauchte Kinder und Jugendliche sind in der Vergangenheit schon Objekt der Bedürfnisse von Erwachsenen geworden. Sie dürfen nicht wieder für Wünsche und Ziele anderer missbraucht werden."
(Jutta Lossen, Rechtsanwältin)

"Wir brauchen keine großen gesetzlichen Veränderungen oder höhere Strafen. Die Strafgesetzgebung muss nur ausgeschöpft werden. Und die Strafprozessordnung bietet ganz viele Möglichkeiten, um einen opfer- und zeugenschonenden Umgang mit den Betroffenen zu finden."
(Friesa Fastie, Sozialpädagogin)

Liebe Besucherinnen und Besucher der Homepage von RWH,
herzlich willkommen zu unserem Informationsangebot!

RECHT WÜRDE HELFEN - Aktuelles

Von Dezember 2016 bis Mai 2017 bietet
RECHT WÜRDE HELFEN
eine vom Bayerischen Staatsministerium der Justiz finanzierte
interdisziplinäre berufsbegleitende Weiterbildung
gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 2 PsychPbG an.

Das Angebot richtet sich an Personen, die beabsichtigen, in Bayern als psychosoziale Prozessbegleiter_innen tätig zu sein und gerichtliche Beiordnungen nach § 406g Abs. 3 StPO in der Fassung ab 1. Januar 2017 zu übernehmen.

Die Bewerbungsfrist ist abgelaufen und die Weiterbildung ausgebucht.

Das Weiterbildungsprogramm zur Ansicht finden Sie hier.


Von Mai bis November 2016 bietet
RECHT WÜRDE HELFEN in Kooperation mit
PräventSozial. Justiznahe Soziale Dienste gemeinnützige GmbH - Bewährungshilfe Stuttgart e. V.
sowie der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW)

eine interdisziplinäre berufsbegleitende Weiterbildung
gemäß § 3 Abs. 2 Nr. 2 PsychPbG an.

Die Bewerbungsfrist ist abgelaufen und die Weiterbildung ausgebucht.

Das Weiterbildungsprogramm zur Ansicht finden Sie hier.


NEU: Gesetz über die psychosoziale Prozessbegleitung im Strafverfahren (PsychPbG)

Die Psychosoziale Prozessbegleitung wird künftig in einem eigenen Gesetz geregelt. Das schreibt das Gesetz zur Stärkung der Opferrechte im Strafverfahren (3. Opferrechtsreformgesetz) vom 21.12.2015 fest.

Das 3. Opferrechtsreformgesetz führt im neuen § 406g der Strafprozessordnung die Psychosoziale Prozessbegleitung für besonders schutzbedürftige Verletzte schwerer Sexual- und Gewaltstraftaten ein. Sie haben ab dem 1. Januar 2017 einen gesetzlichen Anspruch auf Psychosoziale Prozessbegleitung.

§ 406g StPO Psychosoziale Prozessbegleitung

(1)
Verletzte können sich des Beistands eines psychosozialen Prozessbegleiters bedienen. Dem psychosozialen Prozessbegleiter ist es gestattet, bei Vernehmungen des Verletzten und während der Hauptverhandlung gemeinsam mit dem Verletzten anwesend zu sein.

(2)
Die Grundsätze der psychosozialen Prozessbegleitung sowie die Anforderungen an die Qualifikation und die Vergütung des psychosozialen Prozessbegleiters richten sich nach dem Gesetz über die psychosoziale Prozessbegleitung im Strafverfahren vom 21. Dezember 2015 in der jeweils geltenden Fassung.

Damit wurde ebenfalls das Gesetz über die psychosoziale Prozessbegleitung im Strafverfahren (PsychPbG) beschlossen, das Grundsätze, Qualifikation und Vergütung Psychosozialer Prozessbegleiterinnen und Prozessbegleiter regelt.


RWH bietet Durchführung einer neuen Weiterbildungsstaffel an -> mehr lesen...

Die nächsten Staffeln der RWH-Weiterbildung -> mehr lesen...

 

RECHT WÜRDE HELFEN - Vernetzung

Link zum Zusammenschluss Psychosozialer Prozessbegleiter_innen (RWH) und Fachkräfte vergleichbarer Qualifikation:

Bundesverband Psychosoziale Prozessbegleitung e.V. (BPP)

 

RECHT WÜRDE HELFEN - Spenden

Was ist Ihnen Opferschutz wert?

Spenden für RECHT WÜRDE HELFEN - Institut für Opferschutz im Strafverfahren e.V. sind steuerlich absetzbar.
Wir freuen uns über jede Unterstützung!

Bank für Sozialwirtschaft / BfS Berlin
IBAN: DE84 100 205 00000 310 4100 / BIC: BFSWDE33BER
Verwendungszweck: Jugendhilfe